Seit Jahren will ich einmal nach Pont-Aven und am letzten Sonntag war es dann endlich so weit…

(… ehrlicherweise muss ich gestehen, dass der Entwurf zu diesem Blogartikel über Pont Aven schon etwas länger auf meinem Rechner ruht – aus diesem Grund stimmt das mit dem letzten Sonntag nicht so ganz, denn der Sonntag war ein Sonntag im Oktober )

Und : Unglücklicherweise dachte ich nicht darüber nach, dass Sonntag ist und ich den Sonntag in der Regel lieber zu Hause verbringe, als mich den Menschenmassen anzuschließen.

Nun ja, gesagt getan – ab nach Pont-Aven. Ich mag euch allen ja jetzt keine Angst machen, aber verzichtet lieber an einem Sonntag auf einen Ausflug nach Pont-Aven. Schon die Parkplatzsuche gestaltete sich als Geduldsprobe und dann die ganzen vielen, vielen Menschen… – für einen Landschaftsfotografen ein bißchen wie eine Katastrophe, aber ich denke, ich habe es trotzdem ganz gut hinbekommen.

 

Pont Aven - die Malerstadt im Herzen der Bretagne

 

Zum richtigen Zeitpunkt jedoch ist Pont-Aven ein wahres Kleinod ,liegt es doch zwischen bewaldeten Hügelketten in einem lieblichen Tal geprägt von efeuberankten Fassaden, hortensiendominierten Gärten, kleinen bezaubernden Gässchen, prachtvollen alten Herrenhäusern und, und, und… ja, man kann tatsächlich ins Schwärmen geraten, wenn man an Pont-Aven denkt.

Hier ein paar Informationen für euch, damit ihr euren Ausflug planen könnt:

 

Pont Aven Die Wiege der modernen Kunst

Pont-Aven – Die Wiege der Modernen Kunst

 

Der Artikel über Pont Aven passt ja sehr gut in meine Reihe über die Wege der Maler in der Cornouaille (die ich im Moment leider etwas vernachlässigt habe), denn es war einer der wohl bekanntesten Künstlerorte in der Region. Auch heute sieht man an den zahlreichen Galerien, dass Pont Aven noch immer einen Reiz auf Künstler ausübt und die Künstlertradition bin in die Gegenwart weiterlebt.

Schon um 1860 kamen Künstler auf der Suche nach neuen Motiven und neuen künstlerischen Ausdrucksformen nach Pont Aven.

Bekannt ist das kleine Städtchen Pont-Aven, 34 km südöstlich von Quimper gelegen, aber besonders durch den Maler Paul Gauguin, der dort zwischen 1886 und 1889 weilte und die sogenannte „Schule von Pont Aven“ gründete. Er entwickelte einen neuen, expressionistischen Stil, was man unter anderem Im Musée de Pont Aven – Musée des Beaux-Arts (Öffnungszeiten für 2016: März bis Juni und September: 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr, Juli und August: 10.00 Uhr bis 19.00 Uhr, Oktober bis Dezember: 14.00 Uhr bis 17.30 Uhr – Achtung für Schnellentschlossene: Das Museum ist noch bis zum 04. Februar 2017 geschlossen – nähere Infos findet ihr hier museepontaven.fr ) nachverfolgen kann.

Seine Begegnung mit Émile Bernard markierte den Beginn einer neuen Stilrichtung. Beide lehnten Impressionismus und Pointillismus ab – so entstand ein vollkommen neuer Stil: der sogenannte Synthetismus.

 

Émile Bernard und Paul Gauguin in Pont Aven im Finistère

 

 

 

P.S.: Wie ihr sicher schon bemerkt habt, ruht dieser Bretagneblog schon eine Weile.

Ich habe die Entscheidung getroffen, zwei meiner Blog in einen Reise- und Lifestyleblog zusammenzuführen. Dort habt ihr und auch ich alles auf einen Blick.

Natürlich gibt es auch ein eigenes Bretagnespecial – einige der Artikel hier werden dorthin mitziehen und dann kommen natürlich noch zahlreiche neue dazu :-)))

 

Ich freue mich auf euren Besuch bei Gundi on tour

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