oder, was packe ich in meinen Koffer, wenn ich eine Reise in die Bretagne plane? – Ihr werdet nicht glauben, wie wenig das ist…

Der Sommer ist ja jetzt endlich zurückgekehrt und was gibt es da Schöneres als eine leichte Meeresbrise um die Nase, Meeresrauschen und Strand?

Ihr findet, das klingt perfekt?

Wenn ja… – wie wäre es dann mit einer Reise in die Bretagne?

 

 

Urlaub in der Bretagne

 

 

Also für alle Kurzentschlossenen und die die noch nicht genau wissen, was sie mit ihren Sommerferien anfangen sollen:

Stöbert einfach mal ein wenig in meinem Bretagneblog – oder lest für den Anfang den Artikel hier durch – ich nenne ihn einfach mal:

 

Urlaub in der Bretagne oder „Was packe ich in meinen Koffer?“

Die Bretagne ist groß und ich habe mein Plätzchen gefunden habe, an das ich immer wieder zurückkehre – an das es mich immer wieder hinzieht: Saint Guénolé.

Aus diesem Grund schreibe ich meistens über das Finistère.

 

Urlaub im Finistere in der Bretagne

 

Im Finistère ist das Leben ursprünglich und authentisch. Die Menschen sind geprägt vom Meer, ebenso wie ihre Kleidung. Schrille Farben werdet ihr vergeblich suchen – alles ist harmonisch – Ton in Ton.

Und glaubt mir, ihr werdet keine Abendgarderobe brauchen! Am Meer läuft man barfuß, auf den Felsen trägt man Wanderschuhe oder anderes festes Schuhwerk, den die Wege sind sandig und uneben und ganz ehrlich – meine Gummistiefel habe ich für den Notfall immer dabei. Dafür kann der Regenschirm zuhause bleiben – der wird euch ohnehin weggeweht.

Ebenso wie die Regenjacke und eine regenfeste Hose – der feine Sprühregen kann einen schon – vor allem – wenn es windig – komplett durchnässen…

Badeanzug und Badehose gehören natürlich auch dazu, außer ihr seid – wie ich – Nichtschwimmer (ja, das gibt es heutzutage tatsächlich auch). Der Atlantik ist hier nie wirklich warm, aber an sonnigen Tagen lohnt es sich ein Bad zu nehmen.

Und in jedem Fall Sonnencreme einpacken – gerade am Meer wird durch Wind und Salz die Haut sehr schnell ausgetrocknet. Stellt man es aber geschickt an, hat man nach wenigen Tagen eine fantastische Bräune.

Ach ja – und eine Mütze, denn, wenn die Sonne am Meer scheint, kann sie ganz schön brennen.

Wenn jemand behauptet, in der Bretagne würde es die meiste Zeit regnen, dann behaupte ich das Gegenteil. Ich schreibe hier nicht vom Landesinneren, sondern von den Küstengebieten und dort ist ein Regenschauer oft genauso schnell verschwunden wie er aufgezogen ist. Man sagt, dass es in der Bretagne mindestens einmal am Tag gutes Wetter gibt und das trifft auch meist so zu.

Aber warme Pullis sind vor allem am Abend von Vorteil – ihr wollt ja lange am Meer sitzen. Da kann es manchmal ganz schön stürmisch zugehen.

Ich esse traditionell am Tag meiner Ankunft frische Crevetten oder Langustinen mit Baguette auf den Felsen von Saint Guénolé – und dazu gibt es ein Gläschen Rotwein. Das hat bisher immer funktioniert – das Wetter hat mir noch nie einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Und wirklich, es gibt nichts Schöneres als ein Abendessen am Meer.

 

Langusten und Langustine Bretagne

 

Ein paar gute Bücher habe ich immer dabei und ein kleines Büchlein, in das ich meine Eindrücke schreibe und natürlich meine Kameras mit den Objektiven und Filtern. Das ist zwar immer eine endlose Schlepperei, aber es gehört nun einmal zu meinem Leben dazu… dazu den Laptop, denn die Bildbearbeitung mache ich oft vor Ort und am gleichen Tag, da ich dann noch ganz nah am Bild dran bin, das Lichts noch spüre und das Gefühl für die Stimmung noch habe.

Essen braucht ihr wirklich nicht mitnehmen, das esst ihr ohnehin nicht, denn die bretonische Küche bietet eine unwahrscheinlich große Vielfalt. Sei es, dass ihr Essen geht oder selbst kocht – ihr werdet begeistert sein und nach eurer Rückkehr so manches vermissen.

Also reicht mir alles in allem ein ziemlich kleiner Koffer und ein ziemlich großer Fotorucksack. Und mit diesen beiden schleppe ich noch ein riesengroßes Päckchen Vorfreude mit, die dann, sobald ich angekommen bin einem unbändigen Glücksgefühl weicht.

 

Was mache ich in meinem Urlaub in der Bretagne?

Wer schöne, lange Strände liebt, ist im Finstère richtig. Aber bitte nicht bloß am Stand in der Sonne liegen – dazu gibt es viel zu tun und vor allem zu entdecken. Ich finde nach Jahren immer wieder neue liebenswerte Ecken – von einigen habe ich schon berichtet, andere bekommen noch ihren eigenen Blogartikel. Und es kommen nach jedem meiner Aufenthalte neue wunderbare Plätze und Entdeckungen dazu.

Sportmöglichkeiten gibt es genug (Wassersport steht natürlich an erster Stelle), sei es Wandern, Reiten, Laufen, Radeln, Surfen usw…

 

Sport und Freizeit im Urlaub in der Bretagne

 

Zu Sehen gibt es wirklich jede Menge. Hier verbinden sich Natur, Tradition, Geschichte, Kunst und Kultur auf eine einzigartige Weise.

Am Besten ihr schaltet einfach mal das Navi aus und reist querfeldein der Nase nach. Das hat mich im letzten Jahr zu einem wunderschönen kaum befahrenen Sträßchen durch die Mont d’arrée geführt oder zu der kleinen bezaubernden Chapelle de la Madeleine in Plomeur.

 

Idyllisches Haus aus Granitstein in der Bretagne

 

Kauft euch eine gute Landkarte und los geht es…

Natürlich gehören die bekannten Ausflugsziele auch dazu, wie zum Beispiel der Pointe du Raz, wobei ich den Pointe du Van gerade nebenan bevorzuge. Auch hier ist die Aussicht grandios, aber es sind viel weniger Touristen unterwegs. Aber letztendlich ist das Geschmacksache.

 

Leuchtturm Bretagne

 

Die kleinen bezaubernden Kirchen, die malerischen Häfen, die Städtchen, imposante Leuchttürme,  unendlich, weite Strände – ach, es gibt so viel zu sehen und zu entdecken.

Im Internet findet man zahlreiche gute Tipps und vieles kann man sich selbst erarbeiten – das finde ich letztendlich auch viel spannender.

Und man muss ja auch nicht alles beim ersten Mal gesehen haben. Ihr werdet sehen, die Bretagne wird euch nicht mehr loslassen und ihr werdet wieder kommen.

 

Und wo soll ich wohnen?

In einem Haus am Meer oder eher etwas im Landesinneren?

Das kommt ganz darauf an – ich liebe es, das Meer rauschen zu hören – auch in der Nacht. Manch einer kann dann nicht schlafen, denn das Meer verstummt zu keiner Zeit. Dann ist es vielleicht besser, sich ein Häuschen zu suchen, das etwas Abseits vom Meer liegt.

Ein hervorragende Ansprechpartnerin in Sachen Ferienhaus im Finistère  ist übrigens die bezaubernde Sabine Le Mogne, von der ich hier schon berichtet habe. Sie wird euch bei der Suche nach dem für euch passenden Ferienhaus im Finistère beiseite stehen. ( Mehr Infos findet ihr hier: Ferienhaus29 im Finistère und hier Ferienhaus29 )

 

Bretagne Blog mit Informationen über Urlaub in der Bretagne

 

 

Also: Wenn ihr Lust bekommen habt, dann nichts wie los… – vielleicht sehen wir uns!

À bientôt auf meinem Bretagneblog oder im Finistère

Gudrun

 

 

 

 

 

 

 

 

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